Kambodscha: Sehenswürdigkeiten
Kambodscha Sehenswürdigkeiten
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Kambodscha wurde im Jahre 2008 von über zwei Millionen Urlaubern besucht, wovon die meisten aus den umliegenden asiatischen Ländern stammten. Kein Wunder, denn das Königreich bietet dank seiner langen und wechselhaften Geschichte eine Menge Sehenswürdigkeiten! Vor Reisen nach Kambodscha sind dennoch einige Hinweise zu beachten: Grundsätzlich sollten Aufenthalte in der Provinz Preah Vihear im äußersten Norden des Landes dringend unterlassen werden; im gesamten Grenzgebiet zu Thailand besteht zudem die Gefahr ungesicherter Minenfelder. Urlauber müssen sich insbesondere in der Hauptstadt Phnom Penh auf ein erhöhtes Kriminalitätsrisiko einstellen (Diebstähle, Überfälle auf Touristen etc.). Die gesamte Infrastruktur ist, vor allem bezogen auf den nationalen Flugverkehr und das Straßenverkehrssystem, äußerst mangelhaft ausgebaut. Ein ausreichender Impfschutz ist in jedem Fall anzuraten. Zudem muss beachtet werden, dass die medizinische Versorgung in Kambodscha nicht dem europäischen Standard entspricht. Die wohl bedeutendste Sehenswürdigkeit des asiatischen Landes befindet sich nahe der Stadt Siem Reap im äußersten Norden: Angkor Wat. Die alte Tempelstadt mit ihren imposanten Zeugnissen längst vergangener Baukunst und Epochen. Annähernd 1000 Anlagen, Kultstätten und Gebäude lassen vermuten, dass in der Region Angkor einst mehrere hunderttausend Menschen lebten. Die zu Beginn des 15. Jahrhunderts verlassenen Tempelanlagen sind heute nicht nur bei Touristen aus aller Welt ein Highlight, sondern dienten auch schon als Filmkulisse, beispielsweise für den Klassiker „Apocalypse Now“ mit Marlon Brando in der Rolle des Colonel Kurtz. Fans von historisch bedeutsamen Stätten wie Angkor Wat bietet sich in Kambodscha ein wahres Eldorado: Inmitten der Regenwälder liegen unzählige Tempelanlagen und Städte, deren Charme über die Jahrhunderte erhalten geblieben ist. Zu erwähnen sind in jedem Fall Beng Mealea und Sambor Prei Kuk, wobei letztere einst Hauptstadt des Reiches war. Für Naturliebhaber verfügt Kambodscha nicht nur den einzigartigen Reichtum von Pflanzen- und Tierwelt: Auch Nationalparks (wie etwa der Ream National Park an der Küste des Golfs von Thailand) laden vielerorts zum Verweilen ein. Ein Highlight ist mit Sicherheit auch eine Bootsfahrt auf dem größten Binnensee Südostasiens, dem Tonle Sap im Nordwesten des Landes – wenngleich Überfischung und die fortschreitende Wasserverschmutzung das Ökosystem des bekannten Gewässers bereits heute stark belasten. Auf dem Programm eines jeden Touristen sollte schließlich auch ein Besuch der Hauptstadt stehen. Phnom Penh, die Metropole mit über zwei Millionen Einwohnern, ist das wirtschaftliche, politische und kulturelle Zentrum Kambodschas. Die Stadt lockt mit einer abwechslungsreichen Museumslandschaft – empfehlenswert ist hier besonders das Nationalmuseum – und einer bunten Mischung aus traditioneller Baukunst und moderner Architektur, vor allem aber auch Relikten aus der französischen Kolonialzeit. Interessante Sehenswürdigkeiten sind der Zentralmarkt, das Olympische Stadion und der Königspalast mit seinen Pagoden. Wer den Charme der Metropole vom Wasser aus genießen möchte, kann eine Bootsfahrt auf dem Mekong unternehmen. Ansonsten bietet Phnom Penh auch dem amüsierfreudigen und shoppingfixierten Besucher eine Menge Optionen.
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Kontinent: |
Asien |
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Hauptstadt: |
Phnom Penh |
Einwohner: |
13.607.000 |
Fläche: |
181.040 km² |
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